Trailer-Zensur wegen Killer-Paintball
Beim Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart, das ich letzte Woche besucht habe, durfte der eigentliche Haupttrailer, bei dem die putzigen kleinen Männchen, die noch auf dem Kopfbanner der Website (http://www.itfs.de/) zu sehen sind, auf dem Schlossplatz Paintball spielen, und sich aus den Farbklecksen schließlich das Logo ergibt, nicht gezeigt werden.
Eine politische Entscheidung sei das gewesen, wurde bei der Show mit Trailern der letzten 15 Jahre (das einzige mal, neben einer eigens einberufenen Podiumsdiskussion zum Thema, bei der keiner ein Problem mit dem Trailer gehabt haben soll, dass dieser Trailer auf dem Festival dann doch gezeigt werden durfte) gesagt, wer das aber entschieden hat oder wer das überhaupt erst gefordert hat wollten sie aber nicht rausrücken …
Das nicht Rausrückenwollen haben sie damit „verteidigt“, dass keine Polemik gewünscht wäre und sie ja eigentlich verstehen könnten, wie die Künstler denken, aber man müsse ja auch an die Veranstalter denken und überhaupt punkt punkt punkt
Schön, gell? Wie soll man verdammt noch mal gegen so eine bescheuerte Entscheidung protestieren, wenn man noch nicht einmal wissen darf von wo genau sie kommt? Und was für ein komisches Demokratieverständnis haben Politiker, die so etwas an der breiten Öffentlichkeit vorbei regeln?
Tags: Politik, Trailer, Paintball, Zensur, Stuttgart, Trickfilmfestival, Killerspiele, Verbot, Gewalt, Schweine, Amok, Gotcha, Winnenden
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